
Nachwuchs für den RoboCup
In den Juniorligen des RoboCups, der Weltmeisterschaft der Roboter, messen sich Kinder und Jugendliche in den Bewerben Dance, Soccer und Rescue. Die Dance-Liga beeindruckt mit besonders fantasievollen Aufbauten und Choreografien, während es bei Soccer und Rescue vor allem um die Technik geht.
Seit Mittwochfrüh füllt sich auch die Halle der Juniorliga beim RoboCup in Graz, mittlerweile sind fast alle Tische belegt. Schon am Eingang sieht man die ersten, zum Teil sehr beeindruckenden Bauten, die die Kinder und Jugendlichen teilweise an Ort und Stelle zusammenbauen.
Doch nicht nur große Dinge fallen einem ins Auge, es sind vor allem die kleinen Details, die zeigen, mit wie viel Liebe zum Detail die Beteiligten am Werk sind.
Am spektakulärsten ist auf den ersten Blick sicher die Dance-Liga, hier müssen sich nicht nur die Roboter gut bewegen, sondern auch die menschlichen Teilnehmer.
Geschraubt und konstant gebastelt wird überall, ob in den "großen" Ligen oder bei den Juniors - hier allerdings mit deutlich weniger gefährlichem Werkzeug und auch Material.
Auch die insgesamt 26 heimischen Teams bereiten sich intensiv auf den Wettbewerb vor und brachten schon einige Spiele und Bewerbe erfolgreich hinter sich. Allerdings wird sich erst am Freitagabend entscheiden, welche Teams in die Finalspiele aufsteigen werden. Bis dahin heißt es noch üben, basteln und auftretende Probleme lösen.
Zwischendurch ist auch schon mal Zeit für ein kleines Spielchen abseits der eigentlichen Veranstaltung.
Die Begeisterung für Roboter zeigt sich in Graz schon bei den Jüngsten - es ist scheinbar nie zu früh, sich mit Technik - und was sonst noch dazugehört - zu beschäftigen.
(futurezone/Nadja Igler)