Zersplitternde iPhones "Einzelfälle"

APPLE
18.08.2009

EU-Kommission fragt bei Hersteller nach

Nach Berichten über ein angeblich explodierendes iPhone 3GS sieht der Hersteller Apple kein "generelles Problem" mit dem Gerät. Das sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel, nachdem die Verbraucherschutzabteilung der Behörde Apple zu Informationen über mögliche Probleme mit iPhones und iPods aufgefordert hatte.

"Beim Klingeln zersplittert"

Vor wenigen Tagen hatte ein 18-Jähriger in Südfrankreich berichtet, das Display des iPhone seiner Freundin sei beim Klingeln zersplittert. Ein Splitter habe ihn im Auge verletzt. Die EU-Kommission teilte mit, sie habe alle Mitgliedsstaaten gebeten, sie über mögliche Probleme auf dem Laufenden zu halten.

"Einzelfälle"

"Sie haben uns mitgeteilt, dass sie das für Einzelfälle halten", sagte die Sprecherin über die Apple-Reaktion, die kurz zuvor in Brüssel eingegangen war. "Sie (die Hersteller) glauben nicht, dass es ein generelles Problem gibt." Für die in den Medien berichteten Fälle von Problemen mit iPhone-Geräten bemühe sich Apple um weitere Informationen, um die mögliche Ursache feststellen zu können. Das sei "eine normale Reaktion auf jede Art von Verbraucherbeschwerde".

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(APA/dpa)