15.01.2004

HANDYS

Kein Nachweis für Krebsgefahr

Schon seit langem geht die Diskussion über mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen von Mobiltelefonen.

Mittlerweile wurden dazu bereits zahlreiche Studien veröffentlicht, die eine britische Beratergruppe im Auftrag der Strahlenschutzbehörde NRPB [National Radiological Protection Board] zusammenfasste, um den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Mobilfunk und Gesundheit zu beurteilen.

Die unabhängige "Advisory Group on Non-ionising Radiation" [AGNIR] überprüfte seit dem Jahr 2000 veröffentlichte Daten und kam nun zu dem Ergebnis, dass die biologischen und epidemiologischen Daten auf keine kanzerogene [Krebs erregende] Wirkung insbesondere von Handys deuten. Das gab nun das österreichische Forum Mobilkommunikation [FMK] in einer Aussendung bekannt.

"Keine Hinweise auf Krebsrisiko"

"Es gibt keine experimentellen Hinweise, die darauf schließen lassen, dass elektromagnetische Felder das Krebsrisiko erhöhen."

Es wurden auch keine anderen negativen gesundheitlichen Auswirkungen durch elektromagnetische Felder unterhalb der von der Weltgesundheitsorganisation [WHO] und der EU empfohlenen und auch in Österreich verbindlich geltenden Grenzwerte festgestellt.

"Insgesamt geben die [...] veröffentlichten Studien keinen Anlass zur Besorgnis. Die derzeit verfügbaren Daten lassen nicht darauf schließen, dass elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte gesundheitliche Auswirkungen haben."

Die Wissenschaftler fügten jedoch hinzu, dass Handys noch relativ kurz in Verwendung seien und es noch keine Langzeitstudien gebe.