Apple schränkt iPhone-Verkauf ein
Um Weiterverkauf zu unterbinden
IPhones können seit Donnerstag in den USA nicht mehr bar bezahlt werden. Für den Erwerb des Multimedia-Handys sei nun eine Kreditkarte erforderlich, teilte der iPhone-Hersteller Apple mit.
Darüber hinaus werden nur noch zwei iPhones pro Person verkauft. Damit will das Unternehmen den nicht autorisierten Weiterverkauf des Handys einschränken.
250.000 entsperrte Geräte im Umlauf
In den USA ist der Mobilfunkanbieter AT&T exklusiver Vertriebspartner für das Apple-Handy. Apple versucht, über Software-Updates die Freischaltung seiner Geräte für andere Mobilfunkanbieter zu verhindern.
Dennoch sind nach Apple-Schätzungen rund 250.000 Geräte im Umlauf, mit denen nicht über den Exklusivanbieter telefoniert werden muss.
Seit dem Verkaufsstart des Multimedia-Handys Ende Juni in den USA wurden mehr als 1,4 Millionen iPhones abgesetzt.
Gegen die SIM-Sperre des iPhone sind in den USA bereits Klagen anhängig.
Ab November in Europa
In Europa soll das iPhone ab 9. November in Großbritannien und Deutschland jeweils exklusiv über die Mobilfunkanbieter 02 und T-Mobile erhältlich sein.
In Frankreich kam die France-Telecom-Tochter Orange als exklusiver iPhone-Vertriebspartner zum Zug. Als Verkaufsstart in Frankreich wurde der 29. November genannt.
Aber auch in Europa werden bereits entsperrte iPhones zu Preisen zwischen 749 und 999 Euro angeboten.
(futurezone | AP)