Carnegie Mellon gewinnt Urban Challenge

roboter
05.11.2007

Vor Stanford und Virginia Tech

Ein Team der US-Universität Carnegie Mellon hat bei einem Rennen von Roboterfahrzeugen auf einem ehemaligen Militärgelände im US-Bundesstaat Kalifornien gewonnen.

Das in Zusammenarbeit mit dem US-Autokonzern General Motors gebaute Fahrzeug "Boss" verwies bei dem sechsstündigen Parcours in Victorville im US-Bundesstaat Kalifornien einen umgebauten VW Passat der US-Elite-Uni Stanford auf den zweiten Platz.

Deren Gefährt namens "Junior" ging zwar als erstes über die Ziellinie, für die Ermittlung des Siegers spielte jedoch nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch andere Kriterien wie Genauigkeit bei der Einhaltung der Route eine Rolle.

Zwei Millionen US-Dollar Preisgeld

Das siegreiche Team erhält vom Pentagon ein Preisgeld in Höhe von zwei Millionen US-Dollar [1,4 Mio. Euro], die Zweitplatzierten können sich über immerhin eine Million Dollar freuen. Auf dem dritten Platz landete die Universität Virginia Tech aus Blackburg im Bundesstaat Virginia.

Das Pentagon-Forschungsinstitut DARPA sucht mit dem Wettkampf nach Fahrzeugen, die ohne Fahrer und ohne Fernbedienung eigenständig durch Kampfgebiete rollen können. Elf Vehikel hatten sich zu dem Wettbewerb angemeldet, nur sechs von ihnen bezwangen jedoch den 100 Kilometer langen Weg durch eine simulierte Stadtlandschaft. Auch das Gefährt "Caroline" der Technischen Universität Braunschweig scheiterte - nach Angaben auf der DARPA-Website funktionierte der Orientierungssinn nicht.

(APA | AFP)