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Die Fahrzeuge der CeBIT

Bilderstrecke
05.03.2008

Eigentlich sollten Fahrzeuge derzeit in Genf stehen, wo am Donnerstag der 78. Autosalon beginnt, doch auch auf der Computermesse CeBIT in Hannover sind einige "heiße Schlitten" zu sehen.

Nicht bei allen ist allerdings auf den ersten Blick klar, wofür sie eigentlich werben sollen - wie etwa bei diesem Traktor.

Ein Handy für den Lamborghini

Dieser Lamborghini hat eine ganz klare Mission: Er soll das Smartphone ZX1 Lamborghini bewerben, das Asus bei der CeBIT vorgestellt hat. Ein passendes Notebook mit Lamborghini-Branding hat Asus schon länger im Programm.

Caroline, das Hightech-Auto

Ebenfalls auf der CeBIT vertreten ist das autonome Roboterfahrzeug Caroline, mit dem die TU Braunschweig an der Urban Challenge der Forschungsabteilung DARPA des US-Militärs teilgenommen hat.

Caroline belegte dort den siebenten Platz, nachdem sie im Finale einen Zusammenstoß erlitten hatte, bei dem die Sensorik verbogen wurde, weswegen sie aus dem Rennen genommen werden musste.

Caroline is watching you

Wer Caroline tief in die Augen schauen will, hat viel Auswahl, schließlich ist der VW Passat mit allerhand Kameras, Sensoren und Radargeräten ausgerüstet.

Zwei Tonnen Gesamtgewicht

Auch das Innenleben von Caroline ist beeindruckend: Insgesamt zwei Tonnen bringt sie samt Technik auf die Waage - und diese fordert ihren Tribut.

Obwohl bereits die stärkste Lichtmaschine eingebaut wurde, muss bei längerem Stillstand konstant Gas gegegeben werden, weil Caroline sonst der Saft ausgeht, berichten die Entwickler.

Automatik mit Hydraulikhebel

Die verbaute Schaltvorrichtung ist ein Tribut an die Automatik, mit der Caroline ausgerüstet ist. Ein Schaltgetriebe ist laut Angaben der Forscher direkt ansteuerbar, bei Caroline muss ein Hydraulikhebel das Schalten verwalten.

Caroline wird von Freitag bis Sonntag auf einer eigens eingerichteten Teststrecke auf dem Freigelände der CeBIT ihr Können auch live unter Beweis stellen.

Untermalung für die Technik

Dieses Fahrzeug hat alleine den Zweck, die Unterhaltungselekontrik von Pioneer für das Auto direkt am "lebenden" Objekt zu demonstrieren.

Nokia sorgt für Gehörsturz

Auch Nokia war vertreten, allerdings nicht mit einem eigenen Stand, sondern einem laut tönenden Bus, der den vorbeigehenden Messebesuchern ungefragt die Ohren durchpustete.

Wofür die folgenden zwei Fahrzeuge die Aufmerksamkeit erhöhen sollen, ging im Messetrubel unter, bemerkenswert sind sie aber trotzdem - jedes auf seine Art.

Diese Drahtesel im Hello-Kitty-Design konnten nur am ersten Tag gesichtet werden - sie dienten, wie berichtet, asiatischen Handwerkern als Verkehrsmittel.

(futurezone | Nadja Igler)