Chinas IT-Produzenten als Weltmarken
Die chinesischen Elektronikhersteller haben im Vorjahr einen Rekordumsatz eingefahren - nämlich nicht weniger als 209,5 Milliarden US-Dollar.
Damit konnte ein Wachstum von 13 Prozent gegenüber dem Jahr davor erzielt werden, so der Marktbeobachter iSuppli. Viele Elektronikhersteller in China setzen nicht auf Komponenten aus Eigenfertigung, sondern bauen Produkte aus bestehenden Komponenten zusammen, bzw. übernehmen Auftragsarbeiten.
Diese im Westen noch weitgehend unbekannten Marken könnten aber in den nächsten Jahren eine führende Rolle im Weltmarkt übernehmen, so Experten.
Chinesische Hersteller gewinnen an Bedeutung
Erst kürzlich haben die Namen einiger OEMs an Bedeutung gewonnen
- wie etwa der Computerhersteller Lenovo, der IBMs PC-Sparte
übernommen hat. Ein weiteres Beispiel ist TCL, der das TV-Business
des renommierten Herstellers Thomson übernommen hat.

Haier, TCL, Huawei, Lenovo, ZTE als Top Five
Die größten chinesischen Hersteller waren 2004 Haier, TCL, Huawei, Lenovo und ZTE, gefolgt von Konka, Bird, Skyworth, Changhong und Hisense.
Wachstumskönig unter den Top Ten ist Huawei - das Unternehmen konnte seinen Umsatz um nicht weniger als 71,8 Prozent steigern. Huawei ist Mitbewerber von Cisco, Lucent und Alcatel. Das Unternehmen geht davon aus, dass rund 40 Prozent seiner Einnahmen bereits ausserhalb Chinas erzielt werden.
Große Hersteller wachsen
Derzeit decken die größten 50 Hersteller 76 Prozent der
Elektronikproduktion aus China ab. Isuppli rechnet mit einer
Steigerung dieses Anteils. Im Jahr 2008 könnten die 50 größten
Hersteller bereits 90 Prozent der chinesischen Elektronik
produzieren.
