Stockerlplätze für heimische Robokicker
Euroby 2008 in Linz und Zürich zu Ende
Parallel zur EM fand am Wochenende in Linz und Zürich auch die Fußball-Europameisterschaft der Roboter statt.
Obwohl die österreichischen Robokicker dabei im Gegensatz zu ihren menschlichen Kollegen zu den Favoriten zählten, konnten sie lediglich in einer Kategorie gewinnen: In der Narosot-Spielklasse, bei der jeweils fünf Roboter auf einem 1,3 mal 0,9 Meter großen Spielfeld antreten, besiegte das Team der TU Wien unter der Leitung von Peter Kopacek die HTBLA Leonding mit 8:0 im Finale.
In den Finali der MiroSot Middle League und der MiroSot XL Middle League unterlagen die Wiener der Slowakei [1:5 und 1:7] und erreichten damit den zweiten Platz. In der MiroSot Extended Middle League belegte die TU Wien Rang drei.
"Wir rechnen mit Stockerlplätzen in ein bis zwei Klassen", sagte der österreichische Teamchef und TU-Professor Peter Kopacek bei der Präsentation des Wettstreits der Roboterfußballer im März gesagt.
An der Euroby 2008, die wie die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz ausgetragen wurde, nahmen Teams aus Deutschland, England, den Niederlanden, dem Kosovo, Kroatien, Österreich, Russland, Slowenien und der Slowakei teil.
Gastmannschaften kamen aus Kanada, Südkorea, Taiwan und Singapur.
Die Euroby wurde in Österreich von der Fachhochschule Wels, die HTL Leonding, der Stadtwerkstatt und dem Ars Electronica Center Linz veranstaltet. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim Institute of Handling Devices and Robotics der Technischen Universität Wien.