Windows XP und die Österreicher
Von dem für den 25. Oktober angekündigten neuen Betriebssystem "Windows XP" des US-Softwareriesen Microsoft werden kaum spürbare Impulse für den österreichischen Computermarkt erwartet.
"Der PC-Markt ist ohnehin schon gesättigt und marode", sagte Rainer Kaltenbrunner, PC-Experte beim Marktforschungsinstitut IDC, am Dienstag gegenüber der APA.
19 Prozent Rückgang gegenüber Vorjahr
Der Rückgang im zweiten Quartal 2001 gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt in diesem Segment bei knapp
19 Prozent.
125.000 Österreicher wollen XP
Nach Angaben von Microsoft sollen in den ersten sechs Monaten nach der Markt-Einführung bereits rund 125.000 Österreicher auf Windows XP umsteigen.
Weltweit sollen es im selben Zeitraum 25 Millionen Kunden sein.
Ein Vorteil von Windows XP liegt laut Unternehmen im neuen Kern des Betriebssystems. Dieser sorge dafür, dass das System stabiler laufe als seine Vorgänger und so mehr Sicherheit biete.
Ablauf des MS-DOS-Zeitalters
Mit dem neuen Betriebssystem ersetzt Microsoft endgültig alle
Windows-Versionen, die noch das "alte" MS-DOS aus den Anfangsjahren
der PCs in sich tragen.
Hohe Hardwareanforderungen
Ein Manko für Umsteigewillige können die hohen Hardwareanforderungen darstellen.
Microsoft empfiehlt eine Rechner mit einem Prozessor über 300 Megahertz und 128 Megabyte Arbeitsspeicher.
Nutzer, die eine ältere Windows-Version auf dem PC haben, können eine Aktualisierung vornehmen.