15.05.2004

E3 2004

US-Armee feiert Ego-Shooter-Erfolg

Die US-Armee hat mit ihrem Computergame "America's Army" offenbar einen Erfolg gelandet.

Ursprünglich dafür gedacht, jungen Rekruten einen Einblick in das Soldaten-Leben zu geben, hat sich das Game seit seinem Launch vor fast zwei Jahren zu einem großen Erfolg im Netz entwickelt.

Das Spiel hat mittlerweile 3,3 Mio. registrierte User, 25 Prozent davon leben nicht in den USA.

Auch Werbetechnisch ist das Spiel für die Armee ein Erfolg: Laut Chris Chambers, Vizedirektor des Projekts, würden jene angehenden Soldaten, die das Spiel bereits gespielt haben, wesentlich öfters in die Armee eintreten als diejenigen, die durch andere Formen der Werbung oder Promotion zur Rekrutierung kommen.

Reale Kampfregeln

Neben Information für angehende Soldaten versucht das Spiel auch einen realistischen Einblick in das Armee-Leben zu geben. Alle Szenarien seien realen Taktiken nachempfunden, so Chefprogrammierer Christian Buhl.

Spieler, die ihre Schießwut nicht unter Kontrolle halten können und Zivilisten oder Mitstreiter verletzten, würden genau wie in der Realität im Gefängnis landen. "Wir befolgen die gängigen Kampf-Regeln," so Buhl.