"Haschisch-Handys" von CeBIT verbannt
Nicht nur in den Online-Einreiseinformationen für internationale Besucher der australischen CeBIT wird vor der Einfuhr und dem Gebrauch von Drogen gewarnt, auch auf der Messe selbst gibt man sich gänzlich drogenfrei.
So wurden nun mit "Marihuana-Duft imprägnierte Handy-Covers" von der IT-Messe verbannt.
"Unangemessen" für Klientel der Messe
Der Händler Robert Punch sagte in Sydney, er habe die Handys aus
dem Verkehr ziehen müssen, weil sie als "unangemessen" für die
Klientel der Messe befunden worden seien.
CeBIT Australia"Rauch von hochwertigem Marihuana"
Zur Eröffnung der Schau hatte der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Bob Carr, die "Haschisch-Handys" kritisiert. Alles, was die "Normalisierung" einer "bewusstseinsverändernden Droge wie Marihuana" nahe lege, sei "bedauerlich".
Punch verteidigte seine Mobiltelefone, deren Abdeckungen bei der Herstellung "mit dem Rauch von sehr hochwertigem Marihuana" imprägniert worden seien.
"Wir dachten nicht, dass das so eine Staatsaffäre werden würde", sagte der Geschäftsmann. Sein Angebot habe einfach "Spaß" bringen sollen, sei aber ernster aufgenommen worden als erwartet.
Nach eigenen Angaben verkaufte Punch in den vergangenen drei Monaten bereits 1.500 der umstrittenen Covers.
