DRAM-Preise dürften weiter steigen
Samsung will Mitte Jänner wahrscheinlich erneut seine Lieferpreise für Speicherchips anheben. Das kündigte der weltweit größte Hersteller von RAM heute an.
Samsung hatte bereits im Dezember die Preise zwei Mal erhöht. Analysten führen die Anhebung der Lieferpreise auf einen Anstieg der Spotpreise zurück.
Der Spotpreis der 128 Megabit starken Standard-Speicherchips [DRAM] stieg innerhalb von etwas mehr als zwei Wochen von knapp zwei auf über drei USD.
Der weltweit drittgrößte Hersteller von Speicherchips, das südkoreanische Hynix, hatte schon vergangene Woche bei der dritten Erhöhung innerhalb eines Monats seine Preise durchschnittlich um 30 Prozent angehoben.
RAM-Speicher werden teurerBusiness
Zum Geschäftsausblick für Samsung sagte Unternehmenssprecher Kim Kwangtae:
"Wir gehen von einem operativen Verlust unserer Chipsparte im vierten Quartal aus, nachdem sie im dritten Quartal einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 380 Milliarden Won [rund 326,8 Mio. Euro] verbucht hatte."
