16.01.2002

PILOTVERSUCH

Bildquelle: FuZo

RFID-Chips für Rinderohren

Der elektronische Tierpass wird ab Anfang Februar in Deuschland getestet. 200 Rinder und Schweine werden in einem dreimonatigen Feldversuch in Schleswig-Holstein mit dem "Knopf im Ohr" versehen.

Noch in diesem Jahr könnten einige zehntausend Rinder und Schweine den neuartigen Ausweis bekommen.

Lebenslauf lückenlos dokumentiert

Auf den nur sandkorngroßen Chips mit Antenne sind die Daten zu Geburtstag, Herkunftsort, Abstammung, Befütterung, Impfungen und Gesundheitsstatus verschlüsselt gespeichert.

Man kann die Daten zwar jederzeit an Schleusen und mit Handlesegeräten auslesen, verändern kann sie jedoch nur der berechtigte staatliche Veterinär. Der Lebenslauf von Nutztieren kann somit lückenlos bis zur Schlachtung dokumentiert und überprüft werden.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

Der im elektronischen Tierpass verwendete RFID [Radio Frequency Identification]-Chip nebst Antenne kann auch in Ausweise, Eintrittskarten und Waren sowie Verpackungen jeder Art integriert werden.

Der Chip speichert "etwa zwei DIN-A4-Seiten Text " und funktioniert im Datenaustausch mit dem Lesegerät bis zu einer Entfernung von 120 Zentimetern.