DasaTech

Genibo tritt Aibos Nachfolge an

vierbeiner
29.04.2006

Ein südkoreanischer Hersteller will mit dem Roboterhund Genibo die Lücke füllen, die Sonys Aibo nach seiner einstellung hinterlässt.

Nachdem Sony seinen beliebten Roboterhund Aibo nicht mehr weiterproduzieren will, plant nun ein südkoreanisches Unternehmen, den Markt für blecherne Haustiere zu erobern.

Bereits nächstes Jahr soll quasi als Aibo-Nachfolger "Genibo" [kurz für genius robot] auf den Markt kommen, der die Befehle seines Herrchens ausführen kann und auch als Wachhund eingesetzt werden soll. Dafür hat der Hersteller DasaTech eine Kamera in die Schnauze eingebaut.

Hört auf 100 Befehle

Genibo wird etwa 30 Zentimeter hoch sein und 1,5 Kilo wiegen. Der Roboter-Hund versteht ca. 100 Befehle wie etwa "Sitz", "Dreh dich" und "Wedle mit dem Schwanz".

Weiters kann Genibo auf Grund der eingebauten Kamera und Sensoren Hindernisse selbständig erkennen und ihnen ausweichen.

Südkorea hat ambitionierte Roboter-Pläne: Bis spätestens 2020 soll nach Vorstellungen der südkoreanischen Regierung in jedem Heim mindestens ein Roboter seinen Dienst verrichten.

Eine regelrechte Armee an Forschern arbeitet daran, Roboter in den familiären Alltag zu integrieren und zu vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

150.000 Aibos weltweit

Als Aibo 1999 auf den Markt kam, erwies sich das Spielzeug trotz seines Preises von 2.500 Euro sofort als Renner. Insgesamt 150.000 Stück hat Sony seither verkauft.

(futurezone | AP)