09.02.2002

NACH NAPSTER

Bildquelle: FuZo

MP3s im McDonald's-Menü

Der Feldzug der Musikindustrie gegen kostenlose Online-Musikservices wie Morpheus oder KaZaA kommt immer mehr ins Stocken.

Die Versuche durch den Launch eigener, kostenpflichtiger Download-Services neue Kunden zu gewinnen zeigen wenig Erfolge, berichtet der "Media Guardian".

"Digitale Revolution auf Piraten-Tauschbörsen"

Die US-Musikindustrie schätzt, dass "digitale Piraterie" im vergangenen Jahr fünf Prozent der CD-Verkäufe gekostet hat.

In diesem Jahr könnten es bis zu zehn Prozent werden. "Die digitale Revolution findet statt - aber derzeit nicht im legalen Bereich, wo Milliarden Dollar lukriert werden könnten. Stattdessen findet sie gratis durch Piraten-Tauschbörsen statt", zitiert der Guardian aus einer Studie des Beratungsunternehmens OC & C Strategy Consultants.

Happy Meal mit Big Mac und MP3

Die meisten User von Tauschbörsen seien unzufrieden mit dem gebotenen Service. Er werde nur in Anspruch genommen, weil er kostenlos sei.

Als Möglichkeit nennt er den Verkauf von Musikfiles als Give-aways.

So könnte beispielsweise McDonalds auf seiner Homepage eine eigene Musikabteilung haben. Jedes Mal, wenn ein Kunde z.B. sein Menü in "Super Size? bestellt, bekommt er einen Code, der ihm den Download eines Musiktitels von der Homepage erlaubt.