KPNQwest verdoppelt Verluste
KPNQwest hat seine Nettoverluste im vergangenen Geschäftsjahr nahezu verdoppelt.
KPNQwest teilte heute in Amsterdam mit, der Nettoverlust habe sich auf 266 Millionen Euro oder 0,59 Euro je Aktie nach minus 138,6 Millionen Euro oder 0,31 Euro je Aktie im Vorjahr erhöht.
Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettoverlust von 191 Millionen Euro gerechnet. Als Grund nannte das Unternehmen unter anderem Abschreibungen auf das Glasfasernetz und erhöhte Zinszahlungen.
Die Umsätze im Jahr 2001 bezifferte das Unternehmen, das mehrheitlich der niederländischen KPN Telecom und dem US-Unternehmen Qwest Communications gehört, auf 810,1 Millionen Euro, rund 76 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach der Bekanntgabe der Geschäftszahlen fielen die KPNQWest-Aktien an der Amsterdamer Börse um rund vier Prozent auf 5,50 Euro.
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Mit einem Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen [EBITDA] in Höhe von 13,7 Millionen Euro übertraf KPNQwest im abgelaufenen Jahr jedoch die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit einem EBITDA von 8,5 Millionen Euro gerechnet hatten.
Im Vorjahr war noch ein Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 122,5 Millionen Euro angefallen.
Die Verbesserung sei unter anderem ein Ergebnis von Kostensenkungsmaßnahmen, teilte KPNQwest mit.
