22.02.2002

VERSCHIEBUNG

T-Mobile-Börsenplan wackelt

Die Deutsche Telekom schließt eine Verschiebung des für dieses Jahr vorgesehenen Börsengangs ihrer Mobilfunktochter T-Mobile nicht mehr aus.

Wenn sich das Börsenumfeld nicht verbessere, sei eine Markteinführung erst nach dem Jahr 2002 möglich, sagte ein Telekom-Sprecher.

Zehn Milliarden Euro schon eingeplant

Für die Telekom wäre ein nochmaliges Hinauszögern ein schwerer Schlag. Das mit 65 Milliarden Euro verschuldete Unternehmen hofft auf zehn Milliarden Euro aus dem Börsengang, die schon fest für den Schuldenabbau eingeplant sind.

Dieser droht schon durch den möglicherweise vor dem Scheitern stehenenden Verkauf der Telekom-Kabelnetze an den US-Konzern Liberty Media ins Stocken zu geraten. Auch der hier vereinbarte Kaufpreis von 5,5 Milliarden Euro sollte in die Schuldentilgung fließen.