Apple präsentiert Remote Desktop 1.0
Apple stellt die erste Version seiner Software Apple Remote Desktop 1.0 für Mac OS X vor.
Damit lässt sich eine Vielzahl von Macintosh-Rechnern fernsteuern, entweder über ein lokales Netzwerk, AirPort oder das Internet. Die Software ist vor allem für Lehrer und Systemadministratoren gedacht.
Software auf Hunderten Rechnern gleichzeitig installieren
Schülergruppen können mit Apple Remote Desktop zentral überwacht
werden. Der Lehrer hat die Möglichkeit, Demonstrationen für die
ganze Gruppe durchzuführen, aber auch einzelnen Schülern gezielt zu
helfen. Systemverwalter können ferngesteuert Hilfestellungen
leisten, Systemeinstellungen ändern und neue Software per Drag &
Drop auf Hunderten Rechnern gleichzeitig installieren.
Apple Remote Desktop250 Bildschirme überwachen
Apple Remote Desktop soll durch mehrere passwortgeschützte Zugriffsebenen Sicherheit garantieren. Zudem kann der Systemverwalter die Kontrolle über einzelne Rechner übernehmen, etwa um Inhalte zu schützen oder einen Neustart zu verhindern.
Weiters gibt es Tools wie einen Echtzeit-Text-Chat und die Möglichkeit, bis zu 250 Bildschirme im Rotationsverfahren zu überwachen, wobei immer vier gleichzeitig dargestellt werden können.
Die Software unterstützt derzeit nur englischsprachige Systeme, ein Update soll sie jedoch demnächst auch für französische, deutsche und japanische Systeme tauglich machen.
Lizenzversion für bis zu zehn Clients kostet 420 Euro
Die Software läuft auf allen PowerMacs mit PowerPC-G3- und
-G4-Prozessor sowie auf den PowerBooks G3 und G4, auf iMacs und
iBooks. Der Administrator benötigt auf seinem System mindestens Mac
OS v10.1, auf dem Client wird mindestens Mac OS 8.1 verlangt. Apple
Remote Desktop kostet in der Lizenzversion für bis zu zehn Clients
420 Euro, in der unlimitierten Version 720 Euro. Für den
Bildungsbereich werden vergünstigte Lizenzen angeboten.
Applestore
