30.03.2002

BN-7

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Roboter erkennt Stimmen und Gesichter

Bandai hat einen ersten Prototyp eines Unterhaltungs-Roboters vorgestellt, der menschliche Gesichter und Stimmen erkennen kann.

Der vorläufig mit BN-7 bezeichnete Roboter, soll Gespräche mit seiner Stimme und der Fähigkeit zu gestikulieren führen können, erklärt ein Sprecher von Bandai.

Erkennt Gesichter und Farben

BN-7 hat eine eingebaute Kamera mit 300.000 Pixeln und erkennt bis zu sieben menschliche Gesichter.

Er kann sich außerdem typische Verhaltensmuster aus dem Alltag einer Familie aneignen. So begrüßt er, dem Klischee entsprechend, den von der Arbeit heimkommenden Vater mit der Frage, "Wie war die Arbeit?" und wenn die Mutter vom Einkaufen nach Hause kommt, fragt er frech "Was gibt es heute zu essen?".

Der Unterhaltungs-Roboter kann auch seine Gefühle ausdrücken. In seinem Gesicht kann man überschwengliche Freude oder auch Verlegenheit ablesen.

Er versteht 100 Wörter und kann seine Antwort aus einem Kontingent von 65.000 Phrasen wählen.

Zusätzlich kann er, auf Fotos seiner Kamera basierend, bestimmte Eigenheiten und Farben erkennen. Der Unterhaltungsroboter bewegt sich selbstständig auf Rädern.

Pentium III unter Windows 2000

BN-7 läuft unter Windows 2000 und hat einen ein GHz Pentium III Prozessor, 128 MB Speicher und eine 20 GB große Festplatte. Er benötigt aufladbare Batterien und kann drei Stunden in Betrieb bleiben, bevor die Batterien für 10 Stunden aufgeladen werden müssen. Er misst 500 mm mal 400mm mal 680mm und wiegt 20 kg.

Roboter als Nachhilfelehrer

1996 gründete Bandai eigens ein Entwicklerteam um Next-Generation-Roboter zu entwerfen.

Das Ziel der Spielzeug-Hersteller ist es, einen Roboter zu schaffen, der über das Internet mit Informationen versorgt wird und auch als Lernbehelf eingesetzt werden kann.