HP gegen E-Schrott-Rücknahmeregelung
Hewlett-Packard Österreich warnt vor den negativen Folgen des jüngsten Beschlusses des Umweltausschusses des EU-Parlaments über die Rücknahme von Elektronikschrott.
Diese vom Kommissionsvorschlag abweichende Bestimmung weicht die Rücknahmeverantwortung für Hersteller demnach auf.
Wenn die Bestimmung festgeschrieben wird, müssten Unternehmen die Rücknahmekosten von Produkten auch nicht umweltbewusster Firmen tragen, heißt es weiter.
Die Direktive zur Rücknahme von Altgeräten soll Ende des Jahres verabschiedet werden. Sie verpflichtet Hersteller elektronischer Geräte, sämtliche Kosten für das Recycling von ausgemusterten elektronischen Altgeräten zu tragen.

Prinzipiell verursachergerecht
Prinzipiell ist man sich laut HP einig, dass Hersteller für Elektronikverschrottung verantwortlich sind und die Kosten verursachergerecht aufzuteilen sind.
Wie jedoch die exakte Zuteilung der Kosten erfolgen soll und inwieweit Recycling und ökologisches Design gefördert werden können, dominiert nach wie vor die Debatten.
Das Plenum des Europäischen Parlaments wird in der kommenden Woche endgültig einen Beschluss zu diesem Thema fassen.