Neuer Midrange-Server von IBM
IBM erweitert sein Angebot bei den Midrange-Servern. Der eServer "p670" basiert wie sein größerer Bruder, der "p690" [Regatta], auf dem Power4-Chip.
Damit erreicht der Unix-Server nach Angaben von IBM mit weniger Prozessoren die gleiche Leistung wie Systeme anderer Anbieter.
Für die Benutzer ergibt sich daraus der Vorteil, dass viele Softwarelizenzen billiger werden, da die Gebühren oft nach der Anzahl der Prozessoren berechnet werden.
Der "p670" wird mit vier, acht oder 16 Chips ausgeliefert. Der Power4-Chip verfügt über zwei Prozessoren auf einem Stück Silizium mit jeweils mehr als einem GHz Taktfrequenz, zusammen mit einem leistungsfähigen Cache, einem I/O-Interface und einem Switch. Jeweils vier oder acht dieser Chips sind auf ein einzelnes Modul gepackt. Der Server kann mit bis zu 3,5 TB interner Speicherkapazität bestückt werden.
p690"Selbstheilung" inklusive
IBM liefert den "p670" mit eLiza-Technologie zur "Selbstheilung" und dem Betriebssystem AIX5L aus.
Daneben ist der Server für 64-Bit-Linux vorbereitet. Laut IBM können auf dem System bis zu 16 Partitionen eingerichtet werden.
Der Computerhersteller plant den "p670" in Zukunft mit der Fähigkeit für dynamische Partitionen auszustatten, womit Rechen-, Speicher- und I/O-Kapazitäten den einzelnen Anwendungen dynamisch zugeordnet werden können.
Mit der Einführung des "p670" positioniert sich IBM vor allem gegenüber seinem Rivalen Sun. Die beiden Unternehmen liefern einander zurzeit einen harten Preiskampf um den Midrange-Markt. Nach Angaben von IBM soll der eServer p670 ab dem 26. April auf den Markt kommen. Der Server kostet je nach Version zwischen 178.270 und 535.500 USD.
