400-Millionen-Auftrag für Ericsson
Der Telekom-Ausrüster Ericsson AB hat vom Telekom-Konzern Telefonica einen Auftrag in Höhe von rund 400 Millionen Euro über die Ausstattung von UMTS-Mobilfunknetzen in Deutschland [Quam] und Spanien [Telefonica Moviles] erhalten.
Der Vertrag laufe über drei Jahre und lege Ericsson als Hauptausrüster für die Anfangsphase der UMTS-Markteinführung in den beiden Ländern fest, teilte Ericsson mit.
Ericsson beliefert damit vier von sechs UMTS-Lizenznehmern in Deutschland.
Quam tritt in Deutschland für den UMTS-Lizenznehmer Group 3G als Marke auf. Die Group 3G besteht aus der spanischen Telefonica und der finnischen Sonera. In Deutschland beliefert Ericsson nach eigenen Angaben Vodafone, E-Plus und MobilCom mit UMTS-Technologie. Der Weltmarktführer von Mobilfunkanlagen war 2001 zum ersten Mal in die Verlustzone gerutscht und hatte für das erste Quartal des laufenden Jahres eine düstere Prognose abgegeben.
Ericsson mit roten Zahlen"Schlüsselfertiges" UMTS-Netz
In Spanien wird das schwedische Unternehmen für den Mobilfunkanbieter Telefonica Moviles mehr als 700 Basisstationen aufbauen.
In Deutschland liefert Ericsson für Quam Vermittlungs- und Funktechnik. Ericsson spricht vom "schlüsselfertigen" UMTS-Netz inklusive Standortsuche, Aufbau und Inbetriebnahme.
