IBM mit starkem Gewinnrückgang
IBM hat im ersten Quartal 2002 auf Grund schwacher Geschäftsergebnisse in fast allen Sparten einen drastischen Gewinnrückgang um 31,9 Prozent auf 1,19 Milliarden USD [1,35 Milliarden Euro] verbucht. Der Gewinn pro Aktie fiel um 30,6 Prozent auf 68 Cents.
IBM hatte die Wall Street in der vergangenen Woche mit einer Gewinnwarnung auf die schwachen Ergebnisse vorbereitet und erfüllte jetzt die reduzierten Erwartungen der Analysten.
Gewinnwarnung drückt BörsenstimmungHoffnungs-Sparten
Der Umsatz sackte in den ersten drei Monaten 2002 gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um zwölf Prozent auf 18,6 Milliarden USD ab.
IBM-Chef Samuel J. Palmisano begründete die Ergebnisse mit dem weiterhin schwachen globalen Geschäftsumfeld. Kunden in aller Welt hätten ihre Technologie-Käufe im ersten Quartal zurückgestellt. Dies habe IBM in allen wichtigen Geschäftssparten getroffen.
Palmisano verwies aber darauf, dass IBM bei Dienstleistungen, Software, Servern und hochwertigen Speicherprodukten Marktanteile gehalten oder ausgebaut hatte.
Im Dienstleistungsbereich verbuchte das Unternehmen Neuaufträge von mehr als 15 Milliarden USD, betonte der IBM-Chef. Niemand könne den Zeitpunkt der Erholung vorhersagen, doch sei IBM optimistisch, dass sich die Lage im weiteren Jahresverlauf verbessern werde, erklärte er.
