T-Mobile mit sinkendem Umsatzwachstum
Die Mobilfunkholding der Deutschen Telekom, T-Mobile, rechnet im laufenden Jahr 2002 mit einem schwächeren Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis als im Vorjahr.
T-Mobile, in Österreich mit T-Mobile [früher max.mobil] vertreten, erklärte am Donnerstag, der Umsatz werde sich im Jahr 2002 um 30 Prozent auf 19 Mrd. Euro erhöhen.
Osteuropa-Einkäufe beflügeln Umsatz
2001 hatte sich der Umsatz vor allem wegen der erstmaligen
Berücksichtigung von im Jahresverlauf übernommenen Mobilfunkfirmen
in Osteuropa und den USA um 41 Prozent auf 14,6 Mrd. Euro erhöht.
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Der Zuwachs beim operativen Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen [EBITDA] soll im Vergleich mit der geplanten Erlössteigerung überproportional ausfallen.
2001 hatte sich das EBITDA bei einem abgeschwächten Kundenwachstum auf Grund gesunkener Kosten für die Gewinnung von Neukunden auf 3,1 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.
Laut Rene Obermann, Vorstand für das Europageschäft, sind in Mitteleuropa die fast nur durch Teilnehmerwachstum getriebenen Boomjahre weitgehend beendet.
Die meisten Neukunden aus den USA
Bei der US-Tochter VoiceStream soll sich das Wachstum aber weiter
fortgesetzen. Von Jänner bis März 2002 hatte die Nummer sechs auf
dem US-Mobilfunkmarkt netto mehr als eine halbe Millionen Kunden
gewonnen und verzeichnet derzeit gut 7,5 Millionen Teilnehmer. Damit
gingen bereits knapp drei Viertel aller Netto-Neukunden von T-Mobile
im ersten Quartal auf das Konto von VoiceStream.
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