Uni sucht "Marketingflop 2002"
Die deutsche Universität Hohenheim sucht den Marketingflop des Jahres 2002.
Mit dem Wettbewerb soll auf besonders missglückte Werbekampagnen aufmerksam gemacht werden, teilte das Institut für Betriebswirtschaftslehre in Stuttgart mit. Bis zum 31. Jänner kann über den Sieger der zehn Flop-Kandidaten online abgestimmt werden.
In die Auswahl des Expertengremiums schafften es unter anderem Kampagnen der Deutschen Bahn AG, der Tankstellenkette Jet und der Deutschen Bank.
Katholische Familienverbände machen mobil
Die Bahn habe einen Werbeflop gelandet, indem sie sich in einer
Anzeige für das nach Unternehmensangaben "logische und transparente"
neue Preissystem bei einem Fahrpreis verrechnete. Jet warb mit dem
Bild einer Großfamilie und dem Text "Günstiger Tanken. Geld für
Kondome haben". Nach Meinung katholischer Familienverbände wurden
damit kinderreiche Familien verhöhnt.
Marketingflops.de"Internet aus der Steckdose" auf Platz drei
Powerline, "Internet aus der Steckdose" des Energiekonzerns RWE, hat den Betrieb kurz nach dem Start wieder eingestellt und rangiert derzeit auf Platz drei.
Auch die Deutsche Bank schaffte es in die Negativauswahl: Das Finanzunternehmen unterstützte die Olympia-Bewerbung von New York - obwohl sich auch deutsche Städte um die Ausrichtung der Spiele 2012 bemühen. Darunter ist unter anderem der Firmensitz der Bank: Frankfurt.
