17.01.2003

AURÄUMEN

E.ON verkauft Bouygues-Telecom-Anteil

Der Energiekonzern E.ON hat seinen Anteil an der französischen Mobilfunkgesellschaft Bouygues Telecom verkauft.

Für insgesamt 1,1 Milliarden Euro übernehme der Bouygues-Konzern in zwei Schritten die E.ON-Anteile von knapp 16 Prozent, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

One-Mehrheit

Nach der Trennung von Bouygues Telecom verbleibt E.ON in dieser Sparte nur noch die 50,1-prozentige Beteiligung an der österreichischen Telefongesellschaft Connect Austria.

Die E.ON-Vorgängerfirmen Veba und Viag hatten sich in den 90er Jahren in großem Stil in die damals boomende Telekommunikationsbranche eingekauft. Nach der Fusion zu E.ON hatte sich der neue Konzern aber die Konzentration auf sein Kerngeschäft Energie verschrieben.

Nach Angaben von Konzernchef Ulrich Hartmann hat E.ON für den Verkauf seiner Telekom-Beteiligungen bislang 24 Milliarden Euro bekommen. Der Erlös liege damit doppelt so hoch wie die Investitionen in dieses Geschäftsfeld.

An One sind E.ON [50,1 Prozent], die norwegische Telenor, Orange [je 17,45 Prozent] und die dänische Tele Danmark [15 Prozent] beteiligt.