Ringen um Vivendis Entertainment-Sparte
Der Wettstreit um die US-Entertainment-Sparten von Vivendi Universal ist eingeläutet.
Liberty Media, Metro-Goldwyn-Mayer, General Electric und News Corp sind laut "Wall Street Journal" ["WSJ"] nur einige Unternehmen, die bereits Interesse an den US-Aktiva angemeldet haben.
Zugleich habe Vivendi die Gespräche mit dem Investor Marvin Davis wieder aufgenommen. Ein Vivendi-Sprecher erklärte, er gehe davon aus, dass die Verhandlungen fortschreiten werden.
Davis-Angebot Ende November abgelehnt
Davis hat im vergangenen Jahr 15 Mrd. USD für das
Entertainment-Geschäft und die Übernahme von fünf Mrd. USD an
Schulden geboten. Das Angebot wurde von Vivendi ausgeschlagen.
20 Mrd. zu wenig für Vivendi-UnterhaltungZustimmung von Diller erforderlich
Der Aufsichtsrat von Vivendi soll Ende Jänner über die weitere Entwicklung des Entertainment-Geschäfts beraten.
Den Verkauf von Entertainment-Aktiva müsse Vivendi zuvor allerdings mit dem Chairman der USA Interactive, Barry Diller, abstimmen, schreibt das "WSJ" weiter.
Diller verfüge über einen Anteil an einem Venture, in dem der Großteil der Vivendi-Assets gebündelt ist, und damit über Blockierungsrechte hinsichtlich der Restrukturierung des Ventures.
Von dem Gespräch mit Diller, dass Vivendi vermutlich in dieser Woche anberaumt habe, hänge nun ab, ob Vivendi diese Assets verkaufen könne oder nicht.
Universal Music Group und Universal Studios
Zu den Entertainment-Sparten zählen Universal Music Group,
Universal Pictures Movie Studio, Themenparks und Kabelkanäle.
Vivendi Universal - Investor Relations
