03.02.2003

Q4/2002

Bildquelle: fuZo

Ericsson weiterhin mit Verlusten

Der schwedische Telekom-Konzern Ericsson hat seinen Verlust im vierten Quartal weniger deutlich als von Analysten erwartet verringert.

Zugleich sieht der weltgrößte Mobilfunk-Netzausrüster den Beginn einer Erholung seiner Geschäfte.

Der Umsatz hat im Schlussquartal 36,7 Mrd. schwedische Kronen [rund vier Mrd. Euro] nach 6,3 Mrd. Euro im Vorjahr betragen. Im gesamten Jahr sank der Umsatz um 36 Prozent auf 13,9 Mrd. Euro.

Die Verluste reduzierten sich 2002 von 21,1 auf 14,5 Mrd. Kronen [1,6 Mrd. Euro]. Im vierten Quartal 2002 habe sich vor Steuern bereinigt ein Verlust von 237,6 Mio. Euro nach 550 Mio. Euro ergeben.

Allmähliche Stabilisierung

Die Ergebnisse des vierten Quartals hätten gezeigt, dass sich die Geschäfte allmählich stabilisierten, erklärte Ericsson-Chef Kurt Hellström.

Ericsson bekräftigte zudem, dass die Nachfrage in der Netzausrüster-Sparte 2003 um bis zu zehn Prozent zurückgehen könnte.

Die Auftragslage erholte sich im vierten Quartal mit 3,3 Mrd. Euro stärker als von Analysten im Schnitt mit 2,9 Mrd. Euro erwartet. Im Vorjahr hatten sie sich allerdings noch auf fast 4,32 Milliarden Euro belaufen.