11.02.2003

BILANZ

Gute Geschäfte für IBM in China

Für IBM hat sich sein Engagement in China ausgezahlt. Big Blue hat seine Umsätze im Reich der Mitte in den letzten Jahren vervielfacht:

"In den frühen 90er Jahren hatten wir in China 250 Beschäftigte und einen Umsatz von 50 Mio. USD. Heute haben wir 3.500 Mitarbeiter und erzielten 2001 einen Umsatz von 1,3 Mrd. USD", sagte IBM-China-Manager Charles Wu heute gegenüber der "South China Morning Post".

Für das abgelaufene Geschäftsjahr rechnet Wu sogar mit einem Umsatz jenseits der Zwei-Mrd.-Dollar-Grenze.

Piraten kein Problem

"Wir stellen auch keine Applikationen her, deswegen kümmert uns das Thema Softwarepiraterie nicht", sagte Wu. IBM sei nicht von Softwarepaketen oder vom Verbrauchermarkt abhängig.

IBMs China-Strategie beginne sich langsam auszuzahlen, erklärte Wu. Besonders erfolgreich sei die DeveloperWorks-Initiative des Konzerns. IBM sei nun der größte Softwarekonzern im Land, obwohl der Wettbewerb sehr hart sei.

Der chinesische Markt unterscheide sich nicht von anderen Märkten. "Die Kunden hier wollen vor allem komplexe und robuste Systeme für ihr Business", sagte Wu.