AMD gibt Handheld-Geschäft an Qualcomm ab
"Konzentration aufs Kerngeschäft"
Der US-Chiphersteller AMD hat am Dienstag bekanntgegeben, am Montag (Ortszeit) sein Handheld-Geschäft für 65 Millionen US-Dollar an den US-Konzern Qualcomm verkauft zu haben. Qualcomm übernimmt sowohl "geistiges Eigentum" wie Patente als auch mit Handheld-Produkten befasste Angestellte von AMD.
AMD schrumpft weiter
AMD-Finanzchef Robert J. Rivet gab zu Protokoll, dass die Transaktion seinem Unternehmen dabei helfe, sich wieder auf das Kerngeschäft x86- und Grafiksysteme zu konzentrieren. Das Unternehmen hatte kürzlich bekanntgegeben, 2009 1.100 Arbeitsplätze einsparen zu wollen.
Qualcomm übernehme damit einige Multimedia- und Grafiktechnologien, die das Unternehmen bisher von AMD habe lizenzieren müssen, so Qualcomm-Geschäftsführer Steve Mollenkopf in einer Mitteilung vom Dienstag. Man wolle die von AMD übernommenen Technologien auf eigenen System-on-Chip-Produkten einsetzen. Die AMD-Entwicklerteams, die Qualcomm laut der Vereinbarung vom Montag abwerben darf, befassen sich mit 2-D- und 3-D-Grafiksystemen für Mobilsysteme.
