Auto-Daten im Kampf gegen Stau
Die Software-Tochter des Volkswagen-Konzerns Gedas und das deutsche Unternehmen M-Tech präsentieren auf der Cebit ihr Konzept im Kampf gegen das innerstädtische Verkehrschaos.
Die Beobachtung der Hauptverkehrsknoten mit Videokameras und Induktionsschleifen in den Fahrbahnen bringt derzeit nur unbefriedigende Ergebnisse.
Die neue Technologie City-FCD [City-Floating-Car-Data], die das rollende Fahrzeug selbst als Sensor im fließenden Verkehr nutzt, soll Verkehrsstörungen in Echtzeit melden und eine sofortige Reaktion darauf starten.
Live-Bilder
In Österreich hat die Asfinag Autobahnen mit Webcams unter
Beobachtung. Via Internet sollen sich Pendler vor Fahrtantritt einen
Überblick über die aktuelle Straßensituation verschaffen können.
Mit Webcams gegen Stau
Asfinag-CamsSchnelle Reaktion
Mit Geschwindigkeitssensoren, GPS-Empfangseinheit und GSM-Telekommunikationseinheit ausgestattete Taxis und Linienbusse senden permanent den momentanen Verkehrszustand per SMS an eine Zentrale. Später soll das über digitalen Datenfunk laufen.
In der Zentrale werden die Daten ausgewertet und eine Reaktion gestartet. Melden mehrere Autosensoren etwa auf einer Hauptausfallsstraße einen Stau, schaltet der Rechner die Ampeln auf grüne Welle, und schon kann sich der Stau auflösen.
Tests in Frankfurt, Hannover und Athen
Schon seit April 2001 laufen Tests mit dem System in Frankfurt,
im Mai 2003 soll ein weiterer Versuch in Hannover starten. Auch in
der griechischen Hauptstadt Athen soll die Technik bis zur Olympiade
2004 installiert sein. Die EU fördert diesen Pilotversuch mit vier
Millionen Euro.
City-FCD
