Windows-Patch kann Booten verhindern
Nachdem Microsoft zu Beginn der Woche eine "kritische" Sicherheitslücke in Windows 2000 mit einem Patch geflickt hat, muss der Softwarekonzern nun nochmals nachlegen.
Wie Microsoft in einer Ergänzung zum ursprünglichen Security-Bulletin mitteilt, könnten unter bestimmten Umständen die gepachten Systeme nicht mehr booten.
Die Sicherheitslücke hatte einige Unruhe bei Microsoft ausgelöst. Zumindest zwei Server der US-Army wurden über dieses Leck geknackt, bevor der Softwarekonzern den Patch veröffentlichen konnte.
"Kritische" Lücke in Windows 2000Hotfix-Unverträglichkeit
Von dem Fehler sind Windows-2000-Systeme betroffen, auf denen einer von zwölf Hotfixes aus den Produkt-Support-Services eingespielt wurde, die zwischen Dezember 2001 und Februar 2002 veröffentlicht wurden.
Nach Angaben des Softwareunternehmens erhalten Benutzer, die einen dieser Hotfixes und Service Pack 2 sowie den Patch gegen die IIS/WebDAV-Sicherheitslücke eingespielt haben, eine Fehlermeldung beim Neustart des Systems. Laut Microsoft sind ohne diese Hotfixes und mit Service Pack 3 für Windows 2000 keine Probleme zu erwarten.
Im überarbeiteten Security-Bulletin gibt Microsoft Anweisungen, wie die betroffenen Systeme wieder zum Laufen gebracht werden können. Die Benutzer sollen sich entweder an die Product-Support-Services wenden oder Service Pack 3 einspielen.
Bulletin MS03-007
