Ex-Chef Messier bekam 5,6 Millionen Euro
Der französische Medienkonzern Vivendi Universal hat ungeachtet seiner hohen Schulden dem früheren Chef Jean-Marie Messier für die ersten sechs Monate des vergangenen Jahres 5,6 Millionen Euro brutto gezahlt.
Das seien zehn Prozent mehr als im gesamten Vorjahr gewesen, hieß es auf der Internet-Seite des Unternehmens. Dort wurde der vorläufige Jahresbericht 2002 veröffentlicht.
Messier musste im Juli 2002 seinen Posten aufgeben, als wegen seiner ruinösen Einkaufspolitik der Konzern kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand.
Der hoch verschuldete Medienkonzern versucht durch Unternehmensverkäufe und Einsparungen den Schuldenberg bis zum Jahresende auf etwa elf Milliarden Euro zu senken.
Vivendi Universal
