Toshiba schreibt wieder schwarze Zahlen
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba ist im abgelaufenen Geschäftsjahr dank hoher Nachfrage nach Halbleitern sowie Umstrukturierungen in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Im laufenden Jahr sollen die Erträge weiter steigen. Nach einer Mitteilung vom Freitag erwirtschaftete die Unternehmensgruppe zum Bilanzstichtag am 31. März 2003 trotz eines schwierigen Marktumfeldes einen Nettoertrag von 142 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust angefallen war.
Der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozent auf rund 43 Mrd. Euro Yen, hieß es.
Absatz bei Halbleitern legt zu
Der Absatz bei Halbleitern und anderen elektronischen Komponenten
legte stark zu, hieß es. Dazu trug die steigende Nachfrage nach
digitalen Konsumprodukten und das Wachstum in Asien bei.
ToshibaAuch der Überseeabsatz tragbarer Computer verzeichnete hohe Zuwächse.
Das gute Ergebnis zeigt nach Ansicht von Branchenbeobachtern, dass Toshiba trotz der weltweit gesunkenen Technologieinvestitionen, die andere Rivalen wie Sony zu spüren bekamen, seine Profitabilität unter anderem durch Stellenkürzungen und Kostensenkungen verbessern konnte.
Toshiba werde vermutlich einer von nur wenigen japanischen Chipherstellern sein, der die nächsten fünf bis zehn Jahre überleben werde, sagte ein Analyst der Wirtschaftsagentur Bloomberg.
