Die nächste Windows-Generation
Rund um den Jahreswechsel 2004/2005 will Microsoft den Nachfolger von Windows XP auf den Markt bringen.
Das neue Windows mit dem Codenamen "Longhorn" soll von Bill Gates persönlich anlässlich der Konferenz WinHEC 2003 vorgestellt werden, die am Dienstag startet. Gates Eröffnungsrede wird Dienstagfrüh in New Orleans stattfinden.
3-D-Oberfläche samt Hardware-Beschleunigung
Im Vorfeld der Konferenz wurde verlautbart, dass erstmals die
3-D-Funktionen der neuen Windows-Version umrissen werden sollen. In
einer Aussendung wurde angedeutet, dass der künftige Desktop auf
3-D-Oberflächen und entsprechende Hardware-Beschleunigung aufsetzt.
Einblicke in den Windows-XP-NachfolgerNeue Vorversion
Alphaversionen, also Vorvor-Versionen der Software, kursieren bereits unter Entwicklern. Aktuell ist der so genannte "Build 4015", der allerdings nicht viel Neues bringt.
Oberflächlich betrachtet sieht das neue Windows glatter und gebügelter aus, eine echte Revolution bietet das Design allerdings nicht. Es wird erwartet, dass die Oberfläche vor dem Marktstart noch einmal überarbeitet wird.
Mark Smith, Gründer des "Windows & .NET Magazine", hat die aktuelle Alphaversion unter die Lupe genommen. Mit Longhorn wird das Konzept von "libraries", also Bibliotheken, eingeführt. So muss sich der Benutzer seine quer über die Festplatte verstreuten Dateien nicht mühsam zusammensuchen, sondern bekommt seine Dokumente gesammelt präsentiert.
In der Bild-Bibliothek werden beispielsweise alle Fotos aufgelistet, egal ob sie unter "Eigene Dateien", "C:\Daten" oder anderen persönlichen Ordnern gespeichert sind. Gleiches gilt für Video- und Audiodaten, Kontakte und Spiele.
Eltern erhalten die Möglichkeit, die Benutzung des Computers für ihre Kinder einzuschränken.
In der Entwicklungsphase
Derzeit ist "Longhorn" noch langsam und voller Fehler - wie von
einer Alphaversion auch nicht anders zu erwarten. Man darf gespannt
sein, was die Endversion bringt.
Der WinHEC-Zeitplan
