12.05.2003

THAILAND

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BMW nimmt Minister in "Schwitzkasten"

Der thailändische Finanzminister musste mit Brachialgewalt aus seinem Auto befreit werden.

Sicherheitskräfte mussten Minister Suchart Jaovisidha und seinen Fahrer mit Vorschlaghammern aus seinem BMW retten, nachdem ein Crash des Autocomputers sämtliche Funktionen lahm gelegt hatte.

Alle Fenster und Türen waren abgeriegelt, auch die Klimaanlage hatte ihren Dienst aufgegeben. Suchart Jaovisidha und sein Fahrer konnten nach eigenen Angaben über zehn Minuten kaum atmen, bis dann die Sicherheitsbeamten die Fenster einschlugen und die "Auto-Geiseln" derart befreit wurden.

BMW will Pannenanfälligkeit vermindern

Bei BMW scheint man sich der Pannenanfälligkeit bewusst zu sein: Der Autokonzern plante letztes Jahr zusätzlich 160 Elektronik- und Software-Spezialisten sowie 700 bis 800 Ingenieure mit IT-Kenntnissen einzustellen.

BMW will mit dem zusätzlichen Personal seine Kompetenz im Elektronik- und Software-Bereich verstärken, um Anfälligkeiten zu vermindern.

Mindestens fünf Rückrufaktionen musste der Münchner Autohersteller letztes Jahr durchführen. BMW-Vorstandschef Helmut Panke bestritt zwar, dass die Zahl der Rückrufaktionen in den vergangenen Jahren gestiegen sei. "Doch jeder Rückruf ist einer zu viel", sagte er und versprach weitere Qualitätsverbesserungen.