15.05.2003

ÖSTERREICH

Bildquelle: wko

Auszeichnung für E-Learning-Projekte

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer [ÖVP] und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl haben am Mittwoch die "Learnie-Awards" für E-Content-Entwicklungen im Schulbereich verliehen.

Der Preis wurde "für elektronisch gestaltete und in elektronischen Lernumgebungen ablauffähige Lehr- und Lernmaterialien" vergeben. Die jeweils drei Preisträger jeder Kategorie bekamen Preise wie einen Laptop und Software.

Für die Awards wurden österreichweit insgesamt 108 Projekte eingereicht, in denen Lehrinhalte aus Lehrplänen der 5. bis 13. Schulstufe aller Schultypen umgesetzt wurden. Der Preis wurde in den Kategorien "Allgemeine Gegenstände an Hauptschulen und Volksschulen", "Sprachen", "Humanities", "Kaufmännische Gegenstände", "Naturwissenschaften" und "Technische Gegenstände" vergeben.

Vom Kopfrechentrainer bis Maria Theresia

Die prämierten Entwicklungen reichten vom "Kopfrechentrainer" über elektronische Lerninhalte zum Thema "Maria Theresia und ihr Jahrhundert" bis hin zum kaufmännischen "Finanzieren - investieren - Prozesse realisieren und dokumentieren" und einem "Digitalen Lehrbuch der E-Technik".

"Österreichs Lehrer haben bei den neuen Technologien die Nase vorn", so Gehrer. Das zeige sich auch bei diesem Preis. Gehrer: "Der Einsatz der Neuen Medien verlangt eine neue Methodik, das heißt, es genügt nicht, den Inhalt eines Schulbuches einfach ins Internet zu stellen."