Auszeichnung für E-Learning-Projekte
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer [ÖVP] und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl haben am Mittwoch die "Learnie-Awards" für E-Content-Entwicklungen im Schulbereich verliehen.
Der Preis wurde "für elektronisch gestaltete und in elektronischen Lernumgebungen ablauffähige Lehr- und Lernmaterialien" vergeben. Die jeweils drei Preisträger jeder Kategorie bekamen Preise wie einen Laptop und Software.
Für die Awards wurden österreichweit insgesamt 108 Projekte eingereicht, in denen Lehrinhalte aus Lehrplänen der 5. bis 13. Schulstufe aller Schultypen umgesetzt wurden. Der Preis wurde in den Kategorien "Allgemeine Gegenstände an Hauptschulen und Volksschulen", "Sprachen", "Humanities", "Kaufmännische Gegenstände", "Naturwissenschaften" und "Technische Gegenstände" vergeben.
Ein Beispiel ist "Mathe-online". Das Projekt wurde mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.
Mathe-onlineVom Kopfrechentrainer bis Maria Theresia
Die prämierten Entwicklungen reichten vom "Kopfrechentrainer" über elektronische Lerninhalte zum Thema "Maria Theresia und ihr Jahrhundert" bis hin zum kaufmännischen "Finanzieren - investieren - Prozesse realisieren und dokumentieren" und einem "Digitalen Lehrbuch der E-Technik".
"Österreichs Lehrer haben bei den neuen Technologien die Nase vorn", so Gehrer. Das zeige sich auch bei diesem Preis. Gehrer: "Der Einsatz der Neuen Medien verlangt eine neue Methodik, das heißt, es genügt nicht, den Inhalt eines Schulbuches einfach ins Internet zu stellen."
Es sollen zudem auch die Informationsmöglichkeiten des Netzes eingebunden, Multiple-Choice-Tests und ähnliche interaktive Übungsformen genutzt und Chat-Foren eingerichtet werden, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen austauschen können.
Liste der Preisträger [pdf-Format]
