50 Prozent wollen nicht online einkaufen
50 Prozent der deutschen Internet-Surfer wollen nicht online einkaufen.
Die Waren nicht begutachten zu können stellt dabei für die Hälfte der Internet-Nutzer das Hauptproblem dar, ergab eine Umfrage des Beratungsunternehmens Mummert Consulting.
Daneben verzichtet jeder Dritte auf einen Einkauf bei Webshops, weil er "mit den Angeboten der herkömmlichen Geschäfte zufrieden ist". Jeder Fünfte hat beim Online-Einkauf zudem Angst vor einer fehlerhaften Abrechnung und "lasse deshalb die Finger vom E-Commerce".
Beim Bezahlen zeigen sich deutsche User eher konservativ. Nach einer Umfrage der Universität Karlsruhe und Mummert zahlen 70 Prozent der Nutzer in Deutschland ihre Internet-Einkäufe per Lastschrift, 68 Prozent per Rechnung.
Online-Shopper zahlen am liebsten offlineAbbau der Hemmschwellen
Mangelhafter Datenschutz sowie schwierig durchzuführende Reklamationen sind weitere Hemmschwellen für das elektronische Shopping. Die Menge der Online-Shopper ließe sich erhöhen, wenn die Anbieter Beratungs- und Servicedienstleistungen verbessern würden, heißt es in der Studie weiter.
Rund zwei Drittel der Online-Shopper tätigen ihre Einkäufe im Internet überwiegend bei bekannten Anbietern. "Je erfahrener die Surfer, desto häufiger wird über das Internet eingekauft", so die Autoren der Studie.
