Gates' Kinder dürfen auch nicht alles

21.02.2007

Selbst im Hause des Microsoft-Gründers und reichsten Mannes der Welt, Bill Gates, gibt es Limits für digitale Tätigkeiten. Seine zehnjährige Tochter darf pro Tag nur 45 Minuten Videospiele spielen.

Nur weil man die Tochter bzw. das Kind von Bill Gates ist und in einem vernetzten Haus lebt, heißt das noch lange nicht, dass man auch den ganzen Tag auf einen Monitor starren darf - das erzählte nun Gates selbst am Rande einer Konferenz in Ottawa.

Süchtig nach Videospielen

Seit ihrem letzten Schulwechsel, bei dem sie auch einen Tablet-PC für ihre Arbeit bekam, habe seine zehnjährige Tochter und ältestes Kind eine Menge Dinge entdeckt, unter anderem auch Spiele.

"Sie könnte zwei oder drei Stunden mit 'Viva Pinata' [ein Spiel für Microsofts Xbox 360, Anm.] verbringen", erzählte Gates.

Auf 45 Minuten pro Tag beschränkt

Nur dürfen tut sie es nicht: Gates und seine Frau Melinda haben die "digitale" Spielzeit abseits aller Hausarbeiten auf 45 Minuten pro Tag unter der Woche und eine Stunde am Wochenende beschränkt.

Bis zu einem gewissen Alter sei es für Eltern angebracht zu beobachten, was ihre Kinder in der digitalen Welt treiben würden, so Gates.

Sein Sohn habe ihn allerdings gefragt: "Gelten diese Limits mein ganzes Leben lang?" Seine Antwort sei gewesen: "Nein, wenn du ausziehst, darfst du deine eigenen Regeln machen", so Gates.

(Reuters)