Siemens warnt vor Maus-Ausschuss
Siemens hat vor unrechtmäßig in den Handel gelangten Computermäusen gewarnt, die zum Absturz des Computers führen könnten.
Bei den Mäusen handelt es sich um Mustergeräte, die zur Entsorgung an einen Verwerter geliefert worden waren, sagte Siemens-Sprecher Stefan Müller am Montag in München. Dort seien sie jedoch nicht zerstört, sondern auf bisher ungeklärte Weise über "dunkle Kanäle" abhanden gekommen. "Im schlimmsten Fall handelt es sich um einige tausend Stück", sagte Müller.
Die Modelle "ID-Mouse" mit integrierter Fingerabdruck-Erkennung würden derzeit vorwiegend auf Floh- und Trödelmärkten sowie im Internet in Deutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich angeboten.
An Softwareversion zu erkennen
Der offizielle Handel sei bisher nicht betroffen, sagte Müller.
Für den Laien sind die Mäuse daran zu erkennen, dass auf der
Originalverpackung die Software-Version 2.0/2.1 notiert ist.
Siemens
