Das Ohr als Biometrie-Merkmal
Zu den bekannten biometrischen Kennzeichen wie Fingerabdruck, Gesicht und Iris soll jetzt auch das menschliche Ohr dazukommen.
An der Universität Leicester wurde gemeinsam mit K9 Forensic Services ein System zur Identifikation von Abildungen des Ohres entwickelt.
Laut Professor Guy Rutty, dem Leiter der Abteilung für forensischen Pathologie, ist das menschliche Ohr genauso unverwechselbar wie ein Fingerabdruck.
Auf Grund der Flexibilität und der leichten Verformbarkeit der Ohren ist jedoch prinzipiell eine sichere Erfassung schwierig.
Trotzdem wurde voriges Jahr von der EU eine Untersuchung gestartet, ob das Ohr für die kriminologische Identifizierbarkeit verwendet werden kann oder nicht.
Keine Fingerabdrücke in EU-PässenDas Forschungsprojekt FEARID [Forensic Ear Identification] beschäftigt sich mit der biometrischen Verwertung des Ohres.
FEARID
