19.03.2004

GEFAHR

"Internet-Mafia" bedroht das Netz

"Je mehr Geld im Internet ist, desto mehr Kriminelle gibt es im Netz." Nach Auffassung des Anti-Viren-Softwareunternehmens Kaspersky Labs wird eine kriminelle "Internet-Mafia" zunehmend zu einer Bedrohung für das weltweite Datennetz.

Diese versuche mit Hilfe von Viren und Würmern Zugangscodes für Online-Banking und Geld aus dem Internet abzuräumen, so der Leiter der Anti-Viren.-Forschung, Eugene Kaspersky, auf der CeBIT.

Zur Bekämpfung der Kriminalität im Netz seien laut Kaspersky neben besseren Anti-Viren-Programmen auch strengere Regeln für das Netz sowie eine "Internet-Polizei" nötig. Eine hundertprozentige Sicherheit gebe es aber nicht.

Spam als wachsendes Problem

Ein wachsendes Problem sei laut Kaspersky auch Spam. Schätzungen zufolge werde die Anzahl der Spam-Mails im Frühjahr 2004 ihren Höhepunkt erreichen und dann rund 60 bis 70 Prozent aller eingehenden E-Mails ausmachen.

Weil aber in große Internet-Dienste und Unternehmensnetzwerke vermehrt Filternetzwerke integriert werden und immer mehr Länder den Mail-Müll mit gesetzlichen Maßnahmen bekämpfen, sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Spam-Mails 2005 zurückgehe.