Kaum Gesetze gegen Mehrwertdienst-Nepp
Beschwerden wegen Mehrwertnummern-Abzocke machen inzwischen ein Drittel aller Beschwerden bei der Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde aus - Tendenz nach wie vor steigend.
Doch während man in Deutschland teils erfolgversprechende Lösungswege sucht und beschreitet, gibt es hierzulande kaum gesetzliche Regelungen zum Schutz vor Mehrwertnummern-Betrügern.
Das Ö1-Konsumentenmagazin help schildert heute ab 11:40 Uhr was die bevorstehende Mehrwertnummernverordnung [nicht] bringt.
Dialer-Programme erschweren Modem-Nutzern das Leben. Die Programme bauen unbemerkt eine hochpreisige Telefonverbindung auf, der Internet-Nutzer wird oft erst auf der nächsten Telefonrechnung auf die unseriösen Tricks aufmerksam.
Ö1 HelpSo versucht die Telekom Austria, eigene Wege zu gehen: Seit drei Monaten müssen Kunden, die eine strittige Forderung beeinspruchen, eine Einverständniserklärung zur Datenweitergabe an den zwischengeschalteten Netz- bzw. den Mehrwertdienstebetreiber unterschreiben.
So muss der beanstandete Dienstanbieter im konkreten Fall die Rechtmäßigkeit seiner Forderung beweisen.
Vorgehen gegen Mehrwertnummern-Nepp
