30.03.2004

BILL GATES

Hardware-Preisverfall prophezeit

Im Rahmen des von Gartner Research veranstalteten Symposions "ITxpo" prophezeite Microsoft-Gründer Bill Gates einen rapiden Verfall der Hardware-Preise. In den nächsten zehn Jahren soll außerdem die Bedienung von Computern mit Sprache und Handschrift nicht mehr von teurer Technologie eingeschränkt werden.

Bei Microsoft sei man sich sicher, dass sich Sprach- und Schrifterkennung in Zukunft so verbreiten wird wie das Windows-Betriebssystem, unter dem zurzeit rund 90 Prozent aller Computer weltweilt laufen.

"Viele der heiligen Grale, denen man in den letzten 30 Jahren hinterhergerittert ist, werden in den nächsten zehn Jahren gefunden werden", meint Gates zum Thema neue Lösungen.

Sicherheit als Topthema

Laut Gates plant Microsoft noch heuer 6,8 Millarden Dollar in Wissenschaft und Entwicklung zu investieren, wovon man sich Fortschritte bei Sprach- und anderen Technologien erwartet.

Ein weiteres Topthema bleibe für Microsoft die Sicherheit. Gates strich dazu den Release des Windows-XP-Service-Pack 2, der die Sicherheit des Betriebssystems erhöhen solle, hervor.

Auch zum Windows-Nachfolger Longhorn, über dessen Veröffentlichungsdatum viel spekuliert wird, gab Gates einen Kommentar ab: "Die Leute spekulieren, dass wir 2006 damit rauskommen. Das könnte eine gültige Spekulation sein, aber die Veröffentlichung wird sicher nicht datumsgesteuert sein."