03.04.2004

GERMAN OPEN

Deutsches RoboCup-Turnier bis Sonntag

An diesem Wochenende gehen in Deutschland die "RoboCup German Open 2004" über die Bühne. Mehr als 150 Teams aus 13 Ländern, darunter auch das "Mostly Harmless"-Team der TU Graz, treten bis zum Sonntag in sechs verschiedenen Ligen an.

Die teilnehmenden Roboter sind dabei nicht fern gesteuert, sondern müssen autonom im Team spielen, zusammen eine Strategie entwickeln und sich an die Spielregeln halten.

Das österreichische Team spielt in der Middle-Size-League, mit vier bis zu 80 Zentimeter großen Robotern auf einem mindestens fünf mal neun Meter großen Spielfeld.

Kickende Aibos als Publikums-Hit

In der Small-Size-League übernehmen eine zentrale Kamera und ein externer Computer die Kommunikation zwischen den kleinen würfelförmigen Spielern.

Die Soccer-Simulation-League kommt völlig ohne Spielfeld aus. Elf virtuelle Kicker pro Team, so genannte Agentenprogramme, rasen über ein virtuelles Spielfeld auf einem Monitor. Ein virtueller Schiedrichter sorgt für Einhaltung der Regeln und pfeift sogar Abseits.

Publikumsliebling ist die Sony-Legged-League. Hier spielen vierbeinige Aibos, Sonys Roboterhunde, die mit einer speziellen Software zu Fußballern werden.