27.04.2004

Q1 2004

S&T hofft auf "nachhaltige Trendwende"

Der börsennotierte Wiener EDV-Dienstleister S&T hofft nach Verlusten im vergangenen Jahr heuer auf eine "nachhaltige Trendwende".

"Jüngste Marktstudien und ein anhaltendes überdurchschnittliches Wachstum in den von S&T bearbeiteten Märkten" ließen "ein deutlich verbessertes Resultat gegenüber dem Vorjahr erwarten", erklärte das Unternehmen am Dienstag bei der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal 2004.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat das Unternehmen demnach den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 53,4 Mio. Euro gesteigert, das Betriebsergebnis wurde dabei um neun Prozent von 880.000 auf 960.000 Euro erhöht. Der "positive Trend vom vierten Quartal 2003" sei damit "klar bestätigt" worden, so S&T weiter.

Kapitalerhöhung wahrscheinlich

Besonders wird der Umsatzsprung im vom Management forcierten Servicegeschäft um 76 Prozent auf 18,6 Mio. Euro hervorgehoben. Der Hardware-Anteil der zur Zeit etwa gleich großen Geschäftssegmente werde pro Jahr um rund 10 Prozent zurückgehen, kündigte Bergler an. Es sei möglich, dass S&T in zehn Jahren nur noch Dienstleistungen anbieten werde.

Mittelfristig stellt S&T eine Kapitalerhöhung in Aussicht. Dazu will sich der IT-Dienstleister am Mittwoch von der Hauptversammlung einen höheren Kapitalrahmen genehmigen lassen.

Geplant sei, morgen das genehmigte Kapital von derzeit 22 Prozent auf 50 Prozent des Grundkapitals aufstocken zu lassen. "Denkbar" sei auch, den Kapitalrahmen für den Einstieg eines strategischen Partners zu nutzen. Namen wollte Rosner nicht nennen, es müsse aber um einen attraktiven Weg für die Aktionäre und das Unternehmen handeln: "Eine ordentliche Lösung werden wir nicht blockieren, sondern forcieren."