Konica-Minolta-Fusion mit positiver Bilanz
Die Österreich-Tochter des japanischen Konzerns Konica Minolta Holding Inc. hat am Dienstag eine positive Jahresbilanz nach der Fusion der beiden Unternehmen Konica und Minolta im Oktober 2003 präsentiert.
Das Unternehmen habe mit dem Zusammenschluss die schlechte Wirtschaftslage "gut verdaut", sagte der Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions, Johannes Bischof, bei einer Pressekonferenz in Wien. "Die Fusion hat uns eine starke Marktposition gebracht. Das reden wir uns nicht nur ein, das ist so", resümierte der Geschäftsführer.
"Die Österreich-Tocher ist ein profitables Unternehmen", betonte Bischof. Konica Minolta habe durch die Fusion "enorm an Produkt- und Technologiepalette gewonnen", so Bischof.
Farbdruck-Marktführer
Der Konzern hat nach eigenen Angaben ein Umsatzplus von fünf
Prozent verbucht, und im Bereich der Desktop-Drucker 100 Prozent
Gewinnsteigerung erzielt. Der Gesamtjahresumsatz betrug rund 32 Mio.
Euro. Das Unternehmen sei mit einem Marktanteil von 31 Prozent im
Bereich der Farbdrucktechnik Marktführer.
Billiger Farblaser im KleinformatDigitalfotografie bleibt "wichtigstes Feld"
Konica Minolta habe in der Farbtechnologie einen Preisverfall von bis zu 40 Prozent erreicht und plane hier die Preise noch weiter zu reduzieren. Erklärtes Ziel sei es, die Farbtechnologie auf das Preisniveau der Schwarz-Weiß-Technolgie zu bringen.
Das Geschäftsfeld digitale Fotografie bleibe das "wichtigste und stärkste Feld". Die Produktpalette sei mit Profi-, Amateur- und "Einsteckkameras" abgedeckt, zeigte sich der Geschäftsleiter überzeugt. Im Vorjahr hat Konica Minolta Österreich nach eigenen Angaben 373.000 digitale Kameras verkauft, für das Jahr 2004 erwartet die Firmenleitung eine Marktsteigerung von bis zu 60 Prozent auf 590.000 Stück.
