Nokia setzt in Österreich auf UMTS
Der weltweit größte Handyhersteller Nokia glaubt, dass er auch in Österreich mit seinen neuen Geräten kräftig punkten wird.
"Alle Mobilfunk-Netzbetreiber warten auf UMTS-Handys. Mit unserem neuen Modell 6630 werden wir konkurrenzlos sein", meinte der Nokia Österreich-Chef, Jörg Pribil, am Montag.
Derzeit verhandelt der Konzern noch mit den österreichischen Mobilfunkern über die Abnahme der neuen UMTS-Geräte. Die Gespräche würden aber "sehr konstruktiv verlaufen", so Pribil.
Keine Details zu Einführungsdatum
Wann neben dem reinen UMTS-Anbieter "3" [Hutchison] auch die
anderen sechs österreichischen Mobilfunkanbieter auf
Nokia-UMTS-Handys zurückgreifen werden, wollte er aber nicht
verraten.
Nokia will 40 Prozent MarktanteilOptimistisch bezüglich Klapphandys
Sowohl die Mobilkom als auch T-Mobile haben aber zuletzt bereits selbst angekündigt, noch im ersten Halbjahr zumindest mit dem Nokia 7600 [handliches Gerät ohne Videotelefonie] in den Vertrieb gehen zu wollen.
Optimistisch gibt sich Pribil auch bei der heute in Helsinki verkündeten Produktoffensive bei Klapphandys. Österreich sei zwar kein typisches Nutzerland für aufklappbare Endgeräte, Nokia würde aber durch "attraktive Angebote" neue Kundenschichten ansprechen.
Wie viele Handys er bis Jahresende verkaufen will und wie hoch derzeit der Marktanteil in Österreich ist, verriet Pribil nicht. Der Nokia-Konzern hatte zuletzt rund um den Globus Marktanteilsverluste hinnehmen müssen.
