21.06.2004

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Viertelmeilenrennen im Wohnzimmer

Nach den ferngesteuerten Mini-Flitzern sind in den USA nun kleine Selbstbau-Rennautos mit Tuning-Möglichkeiten der "Renner" in den Wohnzimmern.

Die so genannten "Xmods" der US-Firma RadioShack zeichnen sich durch ihr Hemdtaschen-Format und den im Gegensatz zu den professionellen Modellbausätzen günstigen Preis von 50 Dollar aus.

Jeder Mini-Racer kann optisch und technisch verändert werden, mit Felgen, Beleuchtungssets, Spoiler, Tuningmotoren, Federbeinen, Reifen etc.

Tuningteile en masse

Ganz klassisch wurden japanische Automodelle von Nissan, Acura, Honda und Toyota, die auch im wirklichen Leben zu den beliebtesten Tuning-Wagen zählen, bei den Xmods im Maßstab 1:28 nachgebaut.

Dabei reicht das Angebot von stärkeren Motoren und Moosgummi-Reifen für den optimalen Grip am Teppichboden bis zu Allrad-Bausätzen.

Auch Slicks, Profilreifen und Dämpfer und Federbeine sind zu haben, ebenso Beleuchtungssätze und Karosserie-Sets mit Front- und Heckschürzen, Spoilern, Auspuff, Sportfelgen und Motorhaube im Carbonlook.

US-Meisterschaften

"Jeder kann sein Auto auf dem selben Niveau tunen, da jeder die gleichen Teile zur Verfügung hat," so der Hobby-Tuner Jarrett Woods. "Es macht einfach Spaß."

Die Tuner organisieren sich mittlerweile in Ligen und veranstalten Rennen.

Jede Woche stellen zudem tausende Wohnzimmer-Rennfahrer die Fotos ihrer getunten Öfen online und tauschen untereinander Tuning-Tipps aus.

In zehn Städten werden die ersten offiziellen Meisterschaften in Xmods Racing ausgetragen, die Gewinner treten am Ende in Atlanta um den US-Meistertitel an.