Delta will Koffer über Funkchips orten
Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines hat angekündigt künftig alle Koffer, die auf US-Flughäfen abgefertigt werden, mit einer RFID-Funk-Etikette [Radio Frequency Identification] zu versehen.
Dadurch sollen Gepäckstücke weniger oft verloren gehen und im Verlustfall leichter auffindbar werden. Bisher werden optisch gescannte Strichcodes für das Reisegepäck verwendet.
Die Fluglinie will in Zukunft einen verloren gegangenen Koffer über den angebrachten Funkchip orten und den Passagier sofort informieren, wo sich sein gesuchtes Gepäckstück gerade befindet und wann er es wieder bekommen kann. Ist der Koffer am Ziel, wird die Funk-Etikette - wie bisher der angeklebte Papierstreifen mit Flugnummer und Daten - weggeworfen.
Das neue Verfahren soll in zwei Jahren einsatzbereit sein.
Delta will 25 Millionen Dollar [20,6 Mill. Euro] innerhalb der nächsten zwei Jahre in den Aufbau des Systems investieren. Die Kosten für die Suche nach verlorenen Koffern betragen jährlich 100 Mio. Dollar [82,3 Mill. Euro]. Pro Jahr erreichen von rund 80 Millionen durch Delta Air transportierten Gepäckstücken rund eine Million nicht gleichzeitig mit dem Inhaber den Zielflughafen.
Kennzeichnungspflicht für Funkchips
